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		<title><![CDATA[Mantrailing - Mantrailing - Allgemeines]]></title>
		<link>http://mantrailing-professional.de/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Mantrailing - http://mantrailing-professional.de/Forum]]></description>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 21:45:27 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Leipzig Fernsehen zu "Können Hunde DNA riechen?"]]></title>
			<link>http://mantrailing-professional.de/Forum/thread-19.html</link>
			<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 15:41:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://mantrailing-professional.de/Forum/member.php?action=profile&uid=4">tryanderror</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Zur Mantrailing- Studie der Universität Leipzig ein schöner Filmbeitrag :<br />
<br />
<a href="https://www.sachsen-fernsehen.de/koennen-hunde-dna-riechen-434467/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.sachsen-fernsehen.de/koennen...en-434467/</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Mantrailing- Studie der Universität Leipzig ein schöner Filmbeitrag :<br />
<br />
<a href="https://www.sachsen-fernsehen.de/koennen-hunde-dna-riechen-434467/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.sachsen-fernsehen.de/koennen...en-434467/</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Grundlagen Cartrails]]></title>
			<link>http://mantrailing-professional.de/Forum/thread-14.html</link>
			<pubDate>Wed, 28 Dec 2016 18:00:30 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://mantrailing-professional.de/Forum/member.php?action=profile&uid=4">tryanderror</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Herkömmlich wird unter einem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cartrail </span>verstanden, dass der Geruch einer Person auszuarbeiten ist, welche sich mit einem Kraftfahrzeug fortbewegt hat. Prinzipiell könnte jede Fortbewegung des Spurenlegers, die mit höherer Geschwindigkeit verursacht wurde darunter fallen, beispielsweise auch die mittels Fahrrad. Das trennscharfe Kriterium ist hier jedoch nicht zwingend die Geschwindigkeit sondern vielmehr der ungestörte Austausch der Umgebungsluft mit dem Fahrzeuginnenraum. Per se ist dieser beim Fahrrad- bzw. Motorradfahrer nicht beschränkt. Daher erfolgt nur die Betrachtung von umschlossenen Fahrerkabinen. Auch dabei ist zu differenzieren, handelt es sich um einen nur gering eingeschränkten Luftaustausch mit der Umgebung, wie es bei Fahrten mit offenem Fenstern bzw. Schiebedächern oder gar bei einem Cabrio mit geöffnetem Verdeck der Fall ist oder erfolgt ein Luftaustausch ausschließlich über die Lüftungsanlage des Fahrzeuges.<br />
<br />
Anders als zur Thematik alter Trails sind dazu auch keine ansatzweisen Forschungsarbeiten bekannt. Aus eigenen Versuchen kann bestätigt werden, dass die Ausarbeitung von Trails, die dergestalt gelegt wurden, dass eine Person <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">in einem Fahrzeug mit geöffneten Fenstern</span> bei Stadtverkehr üblicher Geschwindigkeit von 30 bis zu 50 km/h saß, einen auch nach mehreren Stunden auszuarbeitenden Trail erzeugte.<br />
<br />
Daher wird für die folgenden Betrachtungen unter dem Begriff Cartrail ausschließlich der Sachverhalt umfasst, dass sich eine Person in einem Fahrzeug entfernt hat, bei welchem der Luftaustausch mit der Umgebung ausschließlich über die Lüftungsanlage des Fahrzeuges gewährleistet wurde.<br />
Bei der Bewertung der, ggf. theoretischen Möglichkeiten zur „Machbarkeit“ der Ausarbeitung eines Cartrails ist auf die Anzahl der durch die Fahrzeugbelüftung nach außen gelangenden Bestandteile der Geruchsspur abzustellen. <span style="color: #252525;" class="mycode_color"><span style="font-family: sans-serif;" class="mycode_font">Die häufigste Erklärung der Erzeugung menschlichen Geruchs ist die Vorstellung, dass menschlicher Geruch neben körpereigenen metabolischen Abbauprodukten durch bakterielle Wirkung auf abgestorbene Hautzellen und Sekrete produziert wird. Verschiedene </span></span>Sachliteratur nimmt auf die von Syrotuck genannte Anzahl von 40.000 Zellen pro Minute, also ca. 667 Zellen/s Bezug. (Syrotuck, 1972) Neuere Studien (Roberts and Marks, 1980, Milstone, 2004) haben einen um den Faktor fünf höhere Anzahl, nämlich etwa 4800 Zellen/s  genannt und andere sprechen sogar von rund 23000 Zellen/s. Mithin eine Verschiebung um fast den Faktor 35.<br />
<br />
Welche Menge kann nun theoretisch und praktisch nach außen gelangen?Studien befassen sich mit dem Luftaustausch in Fahrzeugen vor dem Hintergrund der Belastung der Insassen mit Feinstaub. Grundsätzlich stellt die Luftaustauschrate im Fahrzeug bei geschlossenen Fenstern eine nicht-lineare Funktion der Fahrgeschwindigkeit dar. Je nach Fahrzeugtyp erfolgt bis zu 145 mal pro Stunde ein Luftaustausch. (Delfino and Wu, 2012)  Bei Nutzung der Klimaanlage und insbesondere bei Schalterstellung Umluft wurden die Luftaustauschraten rapide abgesenkt und erreichten auch bei höheren Geschwindigkeiten nur noch einstellige Werte. Tendenziell waren die Werte in Abhängigkeit vom Alter des Fahrzeuges erhöht. Je nach Intensität der Lüftung werden bei einem Mittelklassefahrzeug  bis 450 m³/h Luft ausgetauscht. (Ott et al., 2007; Flieger, 2013)<br />
<br />
Wird davon ausgegangen, dass sich die Möglichkeit, eine solche Geruchsspur auszuarbeiten proportional zur Anzahl der vorhandenen Geruchsstoffe verhält, ist daraus zu schließen, dass je höher der Anteil vorhandener Geruchsstoffe ist, umso mehr spricht dafür, dass ein Cartrail ausgearbeitet werden könnte. Je nachdem, welche Zahl an Hautzellen, die ein Mensch pro Stunde verliert, zugrunde gelegt wird, ergibt sich eine Anzahl von mehreren Zehntausend Hautzellen pro Kubikmeter Luft, die in einer Stunde nach außen abgegeben werden.<br />
<br />
Wird dieses Gedankenexperiment mit der Annahme fortgeführt, dass im günstigsten Falle alle 2,5 Minuten ein kompletter Austausch der Luft erfolgt, bedeutet dies, dass bei der innerorts gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h je nach zugrundegelegter Abstoßrate pro zurückgelegtem Meter über 250 Hautzellen nach außen gelangen. Nach Delfino/Wu ergibt sich ein Partikelverlust zwischen 20 und 40%, so dass 60% der Innenluftpartikel wieder nach außen gelangen. (Delfino and Wu, 2012) Selbst wenn davon ausgegangen wird, dass die Hälfte der Partikel das Fahrzeug nicht mehr nach außen verlässt, weil sich diese im Lüftungssystem absetzen, könnten immer noch mehr als 100 Hautzellen pro Meter aus dem Fahrzeug in die Umwelt gelangen.<br />
<br />
Dieses Rechenbeispiel erklärt jedoch nicht die entsprechende Verteilung der nach außen tretenden Geruchsstoffe nachdem diese das Fahrzeug verlassen haben. Es ist zu erwarten, dass diese sich entsprechend der physikalischen Gesetze verteilen und absetzen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Größe der Hautzellen eine Dicke von 0,5 – 3 μm und einen Durchmesser von 30 – 40 μm aufweist (Wagner, 2008, Graumann and Sasse, 2005, Yu et al., 2001, Gagna et al., 2009) senken sich diese in Luft je nach Größe etwa 2 bis 5 cm pro Sekunde ab. (Lide, 2005) Bis sie auf den Boden auftreffen und dort ggf. ablagern sind sie zwangsläufig den Einflüssen, die sich durch z. B. Witterungsbedingungen, Fahrzeugverkehr etc. ergeben, ausgesetzt. Ebenfalls zu berücksichtigen sind die Verwirbelungen, die durch den Einfluss der Geschwindigkeit des fahrenden Fahrzeuges entstehen und dadurch die austretenden Partikel mitreißen.<br />
<br />
Anders als bei einem regulären Lüftungsaustausch mit der Umwelt sind unter den Bedingungen einer geschlossenen Fahrzeugkabine sowie der Einstellung der Fahrzeuglüftung auf Umluft und auch bei Klimatisierung die Werte um ein Vielfaches reduziert. Die Werte sind allerdings abhängig von Fahrzeugtyp und –alter. Daraus ist zu folgern, dass aufgrund des geringeren Luftaustausches mit der Umgebung auch weniger geruchsaktive Substanzen aus dem Fahrzeug gelangen und damit die Ausarbeitung einer entsprechenden Spur durch den Hund möglicherweise erschwert ist. Diese Annahme korrespondiert mit den praktischen Beobachtungen, dass der Hund keine weitergehende Spur ausarbeiten kann, wenn der Runner am Ende des Trails mittels verschlossenem Fahrzeug vom Ort verbracht wird.<br />
<br />
Unabhängig von den oben benannten Aussagen<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> bedarf es für eine valide Aussage hier noch umfänglicher Versuchsreihen. Es ist keine wissenschaftliche Veröffentlichung bekannt</span>, die sich mit dieser Problematik befasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Herkömmlich wird unter einem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cartrail </span>verstanden, dass der Geruch einer Person auszuarbeiten ist, welche sich mit einem Kraftfahrzeug fortbewegt hat. Prinzipiell könnte jede Fortbewegung des Spurenlegers, die mit höherer Geschwindigkeit verursacht wurde darunter fallen, beispielsweise auch die mittels Fahrrad. Das trennscharfe Kriterium ist hier jedoch nicht zwingend die Geschwindigkeit sondern vielmehr der ungestörte Austausch der Umgebungsluft mit dem Fahrzeuginnenraum. Per se ist dieser beim Fahrrad- bzw. Motorradfahrer nicht beschränkt. Daher erfolgt nur die Betrachtung von umschlossenen Fahrerkabinen. Auch dabei ist zu differenzieren, handelt es sich um einen nur gering eingeschränkten Luftaustausch mit der Umgebung, wie es bei Fahrten mit offenem Fenstern bzw. Schiebedächern oder gar bei einem Cabrio mit geöffnetem Verdeck der Fall ist oder erfolgt ein Luftaustausch ausschließlich über die Lüftungsanlage des Fahrzeuges.<br />
<br />
Anders als zur Thematik alter Trails sind dazu auch keine ansatzweisen Forschungsarbeiten bekannt. Aus eigenen Versuchen kann bestätigt werden, dass die Ausarbeitung von Trails, die dergestalt gelegt wurden, dass eine Person <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">in einem Fahrzeug mit geöffneten Fenstern</span> bei Stadtverkehr üblicher Geschwindigkeit von 30 bis zu 50 km/h saß, einen auch nach mehreren Stunden auszuarbeitenden Trail erzeugte.<br />
<br />
Daher wird für die folgenden Betrachtungen unter dem Begriff Cartrail ausschließlich der Sachverhalt umfasst, dass sich eine Person in einem Fahrzeug entfernt hat, bei welchem der Luftaustausch mit der Umgebung ausschließlich über die Lüftungsanlage des Fahrzeuges gewährleistet wurde.<br />
Bei der Bewertung der, ggf. theoretischen Möglichkeiten zur „Machbarkeit“ der Ausarbeitung eines Cartrails ist auf die Anzahl der durch die Fahrzeugbelüftung nach außen gelangenden Bestandteile der Geruchsspur abzustellen. <span style="color: #252525;" class="mycode_color"><span style="font-family: sans-serif;" class="mycode_font">Die häufigste Erklärung der Erzeugung menschlichen Geruchs ist die Vorstellung, dass menschlicher Geruch neben körpereigenen metabolischen Abbauprodukten durch bakterielle Wirkung auf abgestorbene Hautzellen und Sekrete produziert wird. Verschiedene </span></span>Sachliteratur nimmt auf die von Syrotuck genannte Anzahl von 40.000 Zellen pro Minute, also ca. 667 Zellen/s Bezug. (Syrotuck, 1972) Neuere Studien (Roberts and Marks, 1980, Milstone, 2004) haben einen um den Faktor fünf höhere Anzahl, nämlich etwa 4800 Zellen/s  genannt und andere sprechen sogar von rund 23000 Zellen/s. Mithin eine Verschiebung um fast den Faktor 35.<br />
<br />
Welche Menge kann nun theoretisch und praktisch nach außen gelangen?Studien befassen sich mit dem Luftaustausch in Fahrzeugen vor dem Hintergrund der Belastung der Insassen mit Feinstaub. Grundsätzlich stellt die Luftaustauschrate im Fahrzeug bei geschlossenen Fenstern eine nicht-lineare Funktion der Fahrgeschwindigkeit dar. Je nach Fahrzeugtyp erfolgt bis zu 145 mal pro Stunde ein Luftaustausch. (Delfino and Wu, 2012)  Bei Nutzung der Klimaanlage und insbesondere bei Schalterstellung Umluft wurden die Luftaustauschraten rapide abgesenkt und erreichten auch bei höheren Geschwindigkeiten nur noch einstellige Werte. Tendenziell waren die Werte in Abhängigkeit vom Alter des Fahrzeuges erhöht. Je nach Intensität der Lüftung werden bei einem Mittelklassefahrzeug  bis 450 m³/h Luft ausgetauscht. (Ott et al., 2007; Flieger, 2013)<br />
<br />
Wird davon ausgegangen, dass sich die Möglichkeit, eine solche Geruchsspur auszuarbeiten proportional zur Anzahl der vorhandenen Geruchsstoffe verhält, ist daraus zu schließen, dass je höher der Anteil vorhandener Geruchsstoffe ist, umso mehr spricht dafür, dass ein Cartrail ausgearbeitet werden könnte. Je nachdem, welche Zahl an Hautzellen, die ein Mensch pro Stunde verliert, zugrunde gelegt wird, ergibt sich eine Anzahl von mehreren Zehntausend Hautzellen pro Kubikmeter Luft, die in einer Stunde nach außen abgegeben werden.<br />
<br />
Wird dieses Gedankenexperiment mit der Annahme fortgeführt, dass im günstigsten Falle alle 2,5 Minuten ein kompletter Austausch der Luft erfolgt, bedeutet dies, dass bei der innerorts gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h je nach zugrundegelegter Abstoßrate pro zurückgelegtem Meter über 250 Hautzellen nach außen gelangen. Nach Delfino/Wu ergibt sich ein Partikelverlust zwischen 20 und 40%, so dass 60% der Innenluftpartikel wieder nach außen gelangen. (Delfino and Wu, 2012) Selbst wenn davon ausgegangen wird, dass die Hälfte der Partikel das Fahrzeug nicht mehr nach außen verlässt, weil sich diese im Lüftungssystem absetzen, könnten immer noch mehr als 100 Hautzellen pro Meter aus dem Fahrzeug in die Umwelt gelangen.<br />
<br />
Dieses Rechenbeispiel erklärt jedoch nicht die entsprechende Verteilung der nach außen tretenden Geruchsstoffe nachdem diese das Fahrzeug verlassen haben. Es ist zu erwarten, dass diese sich entsprechend der physikalischen Gesetze verteilen und absetzen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Größe der Hautzellen eine Dicke von 0,5 – 3 μm und einen Durchmesser von 30 – 40 μm aufweist (Wagner, 2008, Graumann and Sasse, 2005, Yu et al., 2001, Gagna et al., 2009) senken sich diese in Luft je nach Größe etwa 2 bis 5 cm pro Sekunde ab. (Lide, 2005) Bis sie auf den Boden auftreffen und dort ggf. ablagern sind sie zwangsläufig den Einflüssen, die sich durch z. B. Witterungsbedingungen, Fahrzeugverkehr etc. ergeben, ausgesetzt. Ebenfalls zu berücksichtigen sind die Verwirbelungen, die durch den Einfluss der Geschwindigkeit des fahrenden Fahrzeuges entstehen und dadurch die austretenden Partikel mitreißen.<br />
<br />
Anders als bei einem regulären Lüftungsaustausch mit der Umwelt sind unter den Bedingungen einer geschlossenen Fahrzeugkabine sowie der Einstellung der Fahrzeuglüftung auf Umluft und auch bei Klimatisierung die Werte um ein Vielfaches reduziert. Die Werte sind allerdings abhängig von Fahrzeugtyp und –alter. Daraus ist zu folgern, dass aufgrund des geringeren Luftaustausches mit der Umgebung auch weniger geruchsaktive Substanzen aus dem Fahrzeug gelangen und damit die Ausarbeitung einer entsprechenden Spur durch den Hund möglicherweise erschwert ist. Diese Annahme korrespondiert mit den praktischen Beobachtungen, dass der Hund keine weitergehende Spur ausarbeiten kann, wenn der Runner am Ende des Trails mittels verschlossenem Fahrzeug vom Ort verbracht wird.<br />
<br />
Unabhängig von den oben benannten Aussagen<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> bedarf es für eine valide Aussage hier noch umfänglicher Versuchsreihen. Es ist keine wissenschaftliche Veröffentlichung bekannt</span>, die sich mit dieser Problematik befasst.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Backtrail]]></title>
			<link>http://mantrailing-professional.de/Forum/thread-13.html</link>
			<pubDate>Wed, 28 Dec 2016 17:33:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://mantrailing-professional.de/Forum/member.php?action=profile&uid=4">tryanderror</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://mantrailing-professional.de/Forum/thread-13.html</guid>
			<description><![CDATA[Zu den vielen Aussagen über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Mantrailings gehört jene zur Durchführbarkeit sogenannter Backtrails. Zu diesem Ausdruck werden jedoch verschiedene Auslegungen verwendet, so dass hier eine entsprechende Konkretisierung erfolgen soll.<br />
<br />
Zum einen besteht die Auslegung, dass es sich bei einem Backtrail um eine Spur handelt, bei welcher derjenige, der die Spur gelegt hat, denselben Weg wieder zurückgegangen ist, in ausgeprägter Form in seiner eigenen Fußspur. Andere bezeichnen diese Situation als „Backtrack“. <br />
<br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Darstellung unter Verwendung von Material von ClkerFreeVectorImages, bereitgestellt auf Pixabay <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/</a>, lizensiert unter Creative-Commons-Lizenz CC0 1.0 Universal <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/legalcode" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://creativecommons.org/publicdomain.../legalcode</a></span><br />
<br />
Die zweite Auslegung ist so zu verstehen, dass der Hund eine Spur entgegen ihrer zeitlichen Entstehung absuchen kann, ergo von frisch nach alt sucht. Im Folgenden soll unter Backtrail diese zweite Auslegung verstanden werden.  <br />
<br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Darstellung unter Verwendung von Material von ClkerFreeVectorImages, bereitgestellt auf Pixabay <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/</a>, lizensiert unter Creative-Commons-Lizenz CC0 1.0 Universal <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/legalcode" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://creativecommons.org/publicdomain.../legalcode</a></span><br />
<br />
Grundsätzlich erfolgt die Ausbildung von Mantrailern dergestalt, dass diese einem Geruch folgen sollen, der von alt nach frisch verläuft.Damit wird dem natürlichen Jagdverhalten des Hundes entsprochen. Eine mögliche phylogenetische Erklärung dafür kann darin bestehen, dass sich der Hund vor Domestizierung seine Nahrung suchen musste. Wenn er den Geruch eines für ihn relevanten Beutetiers wahrgenommen hatte, war es von Bedeutung, in welcher Richtung dieses Tier gelaufen ist, ob ggf. die Möglichkeit besteht, es zu jagen und einzuholen. Zu diesem Zweck sind sowohl Zeitinformation und die daraus resultierende Richtungsinformation von Belang. Steen und Wilsson (Steen and Wilsson, 1990) und danach auch Wells und Hepper (Wells and Hepper, 2003) hatten nachgewiesen, dass Hunde in der Lage sind, die Richtung einer Spur zu bestimmen. Darüber hinaus hatten Hepper und Wells (Hepper, 2005) eben-falls herausgefunden, dass dafür (nur) fünf Schritte erforderlich sind. Sie errechneten eine Zeitdifferenz von etwa ein bis zwei Sekunden, innerhalb derer eine für den Hund erkennbare Veränderung eingetreten sein muss, die er zur Richtungsbestimmungen nutzen kann. Weitere Arbeiten, die insbesondere die in Rede stehende Fallgestaltung der Richtungsbestimmung von alt nach frisch untersucht haben, sind hier nicht bekannt. Es steht also außer Frage, dass Hunde in der Lage sind, die Zeitinformation einer Spur und damit deren Richtungsverlauf zu erkennen. <br />
<br />
Praktische Erfahrungen lassen vermuten, dass es dem Hund mit zunehmendem Alter der Spur schwerer fällt, diese Zeitinformation zu erfassen. Eine Geruchsinformation scheint jedoch noch vorhanden zu sein. Prinzipiell kann daher auch die Möglichkeit bestehen, dass ein Hund eine Spur von frisch nach alt, also entgegen des zeitlichen Spurverlaufes arbeiten könnte. Ein Widerspruch tritt jedoch dann zutage, wenn ein und derselbe Hund diese Arbeit leisten soll. Ob ein entsprechendes Such- bzw. Spuranzeigeverhalten dem Hund durch entsprechendes Training beigebracht werden kann, sei dahingestellt. Zum einen muss der Hundeführer dem Hund begreiflich machen, dass er die „Suchrichtung“ von alt auf frisch bzw. umgekehrt wechseln muss. Dies sollte dann ggf. mit einem anderen Anzeigeverhalten des Hundes verbunden sein. Das wäre erforderlich, damit der Hundeführer mangels anderer Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Hund erkennen kann, welche Spur (alt oder frisch) denn der Hund gerade sucht. Wenn überhaupt vorstellbar, dann mit der Beschränkung, dass ein solcher Hund ausschließlich von frisch nach alt sucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zu den vielen Aussagen über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Mantrailings gehört jene zur Durchführbarkeit sogenannter Backtrails. Zu diesem Ausdruck werden jedoch verschiedene Auslegungen verwendet, so dass hier eine entsprechende Konkretisierung erfolgen soll.<br />
<br />
Zum einen besteht die Auslegung, dass es sich bei einem Backtrail um eine Spur handelt, bei welcher derjenige, der die Spur gelegt hat, denselben Weg wieder zurückgegangen ist, in ausgeprägter Form in seiner eigenen Fußspur. Andere bezeichnen diese Situation als „Backtrack“. <br />
<br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Darstellung unter Verwendung von Material von ClkerFreeVectorImages, bereitgestellt auf Pixabay <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/</a>, lizensiert unter Creative-Commons-Lizenz CC0 1.0 Universal <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/legalcode" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://creativecommons.org/publicdomain.../legalcode</a></span><br />
<br />
Die zweite Auslegung ist so zu verstehen, dass der Hund eine Spur entgegen ihrer zeitlichen Entstehung absuchen kann, ergo von frisch nach alt sucht. Im Folgenden soll unter Backtrail diese zweite Auslegung verstanden werden.  <br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Darstellung unter Verwendung von Material von ClkerFreeVectorImages, bereitgestellt auf Pixabay <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/</a>, lizensiert unter Creative-Commons-Lizenz CC0 1.0 Universal <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/legalcode" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://creativecommons.org/publicdomain.../legalcode</a></span><br />
<br />
Grundsätzlich erfolgt die Ausbildung von Mantrailern dergestalt, dass diese einem Geruch folgen sollen, der von alt nach frisch verläuft.Damit wird dem natürlichen Jagdverhalten des Hundes entsprochen. Eine mögliche phylogenetische Erklärung dafür kann darin bestehen, dass sich der Hund vor Domestizierung seine Nahrung suchen musste. Wenn er den Geruch eines für ihn relevanten Beutetiers wahrgenommen hatte, war es von Bedeutung, in welcher Richtung dieses Tier gelaufen ist, ob ggf. die Möglichkeit besteht, es zu jagen und einzuholen. Zu diesem Zweck sind sowohl Zeitinformation und die daraus resultierende Richtungsinformation von Belang. Steen und Wilsson (Steen and Wilsson, 1990) und danach auch Wells und Hepper (Wells and Hepper, 2003) hatten nachgewiesen, dass Hunde in der Lage sind, die Richtung einer Spur zu bestimmen. Darüber hinaus hatten Hepper und Wells (Hepper, 2005) eben-falls herausgefunden, dass dafür (nur) fünf Schritte erforderlich sind. Sie errechneten eine Zeitdifferenz von etwa ein bis zwei Sekunden, innerhalb derer eine für den Hund erkennbare Veränderung eingetreten sein muss, die er zur Richtungsbestimmungen nutzen kann. Weitere Arbeiten, die insbesondere die in Rede stehende Fallgestaltung der Richtungsbestimmung von alt nach frisch untersucht haben, sind hier nicht bekannt. Es steht also außer Frage, dass Hunde in der Lage sind, die Zeitinformation einer Spur und damit deren Richtungsverlauf zu erkennen. <br />
<br />
Praktische Erfahrungen lassen vermuten, dass es dem Hund mit zunehmendem Alter der Spur schwerer fällt, diese Zeitinformation zu erfassen. Eine Geruchsinformation scheint jedoch noch vorhanden zu sein. Prinzipiell kann daher auch die Möglichkeit bestehen, dass ein Hund eine Spur von frisch nach alt, also entgegen des zeitlichen Spurverlaufes arbeiten könnte. Ein Widerspruch tritt jedoch dann zutage, wenn ein und derselbe Hund diese Arbeit leisten soll. Ob ein entsprechendes Such- bzw. Spuranzeigeverhalten dem Hund durch entsprechendes Training beigebracht werden kann, sei dahingestellt. Zum einen muss der Hundeführer dem Hund begreiflich machen, dass er die „Suchrichtung“ von alt auf frisch bzw. umgekehrt wechseln muss. Dies sollte dann ggf. mit einem anderen Anzeigeverhalten des Hundes verbunden sein. Das wäre erforderlich, damit der Hundeführer mangels anderer Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Hund erkennen kann, welche Spur (alt oder frisch) denn der Hund gerade sucht. Wenn überhaupt vorstellbar, dann mit der Beschränkung, dass ein solcher Hund ausschließlich von frisch nach alt sucht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mantrailing TV-Beitrag MDR vom 10.09.15]]></title>
			<link>http://mantrailing-professional.de/Forum/thread-12.html</link>
			<pubDate>Sat, 12 Sep 2015 15:19:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://mantrailing-professional.de/Forum/member.php?action=profile&uid=4">tryanderror</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://mantrailing-professional.de/Forum/thread-12.html</guid>
			<description><![CDATA[Über das Mantrailing Projekt der Polizei Sachsen berichtet der Beitrag im MDR Fernsehen bei MDR um 2 vom 10. September 2015<br />
<br />
unter folgendem Link kann der Film derzeit in der Mediathek aufgerufen werden: <a href="http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung574736_boxIndex-0_zc-b98f14b6_zs-2d7967f4.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Mantrailing Polizei Sachsen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Über das Mantrailing Projekt der Polizei Sachsen berichtet der Beitrag im MDR Fernsehen bei MDR um 2 vom 10. September 2015<br />
<br />
unter folgendem Link kann der Film derzeit in der Mediathek aufgerufen werden: <a href="http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung574736_boxIndex-0_zc-b98f14b6_zs-2d7967f4.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Mantrailing Polizei Sachsen</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Grundsätzliche Vorgehensweise]]></title>
			<link>http://mantrailing-professional.de/Forum/thread-11.html</link>
			<pubDate>Sun, 06 Sep 2015 15:14:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://mantrailing-professional.de/Forum/member.php?action=profile&uid=4">tryanderror</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://mantrailing-professional.de/Forum/thread-11.html</guid>
			<description><![CDATA[Mantrailer sind so ausgebildet, dass sie der individuellen Geruchsspur einer bestimmten Person folgen können. Dabei ist es nur schwer vorstellbar, dass sich ein Mensch im öffentlichen Raum bewegt, ohne eine Geruchsspur zu hinterlassen. <br />
<br />
Vielfach ist zu beobachten, dass vor Beginn der Suche dem Hund Gelegenheit gegeben wird, sich mit den Gerüchen im Startgebiet vertraut zu machen. Zu diesem Zweck wird der Hund noch ohne Suchgeschirr in einem Radius um den Startort geführt. Zum einen kann dadurch erreicht werden, dass sich der Hund mit den vorhandenen Gerüchen vertraut macht und zum anderen schon auf die folgende Suchaufgabe einstellen. Gegebenenfalls erfolgt noch der Ausschluss von Geruchsbildern spezieller Personen, die nicht dem Suchauftrag entsprechen, deren Geruch aber möglichweise am Geruchsträger vorhanden ist. Anschließend wird dem Hund das Suchgeschirr angelegt.<br />
<br />
Im nächsten Schritt wird dem Hund der Geruchsartikel präsentiert. <br />
<br />
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<img src="http://mantrailing-professional.de/Forum/images/attachtypes/image.png" title="JPG Image" alt=".jpg" />
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<a  class="vmiddle inline-block" href="attachment.php?aid=4" target="_blank">Geruchseingabe_web.jpg</a> <span class="smalltext float_right">Größe: <span class="inline-block vmiddle">35,6 KB</span>&nbsp;&nbsp;Downloads: <span class="inline-block vmiddle">565</span></span>
</div>
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Die Art und Weise ist verschieden, vielfach wird jedoch eine Plastiktüte mit dem entsprechenden Geruchsartikel über den Fang gezogen und der Hund erhält Gelegenheit, den Geruch am Geruchsartikel aufzunehmen. Die Dauer ist individuell unterschiedlich. Anschließend  wird der Hund mittels Kommando zur Suche aufgefordert.<br />
<br />
Daraufhin beginnt der Hund mit der Sucharbeit. Die Ausarbeitung des Trails dauert so lange an, bis der Hund durch sein Verhalten dem Hundeführer signalisiert, dass er keinen weiterführenden Geruch aufnehmen kann. <br />
<br />
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<div style="padding:4px 0px;"><span class="inline-block vmiddle"><!-- start: attachment_icon -->
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<a  class="vmiddle inline-block" href="attachment.php?aid=5" target="_blank">Suche_web.jpg</a> <span class="smalltext float_right">Größe: <span class="inline-block vmiddle">39,88 KB</span>&nbsp;&nbsp;Downloads: <span class="inline-block vmiddle">617</span></span>
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<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mantrailer sind so ausgebildet, dass sie der individuellen Geruchsspur einer bestimmten Person folgen können. Dabei ist es nur schwer vorstellbar, dass sich ein Mensch im öffentlichen Raum bewegt, ohne eine Geruchsspur zu hinterlassen. <br />
<br />
Vielfach ist zu beobachten, dass vor Beginn der Suche dem Hund Gelegenheit gegeben wird, sich mit den Gerüchen im Startgebiet vertraut zu machen. Zu diesem Zweck wird der Hund noch ohne Suchgeschirr in einem Radius um den Startort geführt. Zum einen kann dadurch erreicht werden, dass sich der Hund mit den vorhandenen Gerüchen vertraut macht und zum anderen schon auf die folgende Suchaufgabe einstellen. Gegebenenfalls erfolgt noch der Ausschluss von Geruchsbildern spezieller Personen, die nicht dem Suchauftrag entsprechen, deren Geruch aber möglichweise am Geruchsträger vorhanden ist. Anschließend wird dem Hund das Suchgeschirr angelegt.<br />
<br />
Im nächsten Schritt wird dem Hund der Geruchsartikel präsentiert. <br />
<br />
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Die Art und Weise ist verschieden, vielfach wird jedoch eine Plastiktüte mit dem entsprechenden Geruchsartikel über den Fang gezogen und der Hund erhält Gelegenheit, den Geruch am Geruchsartikel aufzunehmen. Die Dauer ist individuell unterschiedlich. Anschließend  wird der Hund mittels Kommando zur Suche aufgefordert.<br />
<br />
Daraufhin beginnt der Hund mit der Sucharbeit. Die Ausarbeitung des Trails dauert so lange an, bis der Hund durch sein Verhalten dem Hundeführer signalisiert, dass er keinen weiterführenden Geruch aufnehmen kann. <br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mantrailing - Begriffe]]></title>
			<link>http://mantrailing-professional.de/Forum/thread-10.html</link>
			<pubDate>Fri, 21 Aug 2015 18:47:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://mantrailing-professional.de/Forum/member.php?action=profile&uid=4">tryanderror</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://mantrailing-professional.de/Forum/thread-10.html</guid>
			<description><![CDATA[Je nach Ausbildungsmethode und Ausbilder finden sich verschiedene Begriffe die im Zusammenhang mit Mantrailing Anwendung finden. Folgende Begriffe werden oft verwendet.<br />
<br />
Der Begriff <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mantrailing</span> setzt sich aus den englischen Worten „man“ für „Mensch“ und „trailing“ für „eine Spur verfolgend“ zusammen und bezeichnet in der polizeilichen Fachsprache die individuelle Personensuche mit speziell ausgebildeten Hunden. Vor diesem Hintergrund ist auch die Wahl der Begrifflichkeiten Personensuchhund oder Personenspürhund anstelle der im Sachzusammenhang verwandten „anglizierten“ Begriffe <br />
„Mantrailing“ für die Tätigkeit der Suche, <br />
„Mantrailer“ für den eingesetzten Hund bzw. das eingesetzte Team Hundeführer/Hund <br />
zu betrachten. <br />
<br />
Dabei findet man den Begriff im Amerikanischen sowohl als "man trailing" als auch als "mantrailing".  Dabei wird das Mantrailing ganz klar einer bestimmten Sucharbeit mit dem Hund zugeordnet. Es bezeichnet die Suche nach einer Person anhand ihres Individualgeruchs. Der Hund verfolgt die individuelle Geruchsspur eines ganz bestimmten Menschen.<br />
<br />
In wissenschaftlichen Arbeiten ist der Begriff des Mantrailing nur sehr selten zu finden. Nach hiesigem Kenntnisstand existieren nur zwei Arbeiten im Sachzusammenhang. Zum einen HARVEY, L. M. &amp; HARVEY, J. W. 2003. Reliability of bloodhounds in criminal investigations. J Forensic Sci, 48, 6 und zum zweiten HARVEY, L. M., HARVEY, S. J., HOM, M., PERNA, A. &amp; SALIB, J. 2006. The use of bloodhounds in determining the impact of genetics and the environment on the expression of human odortype. J Forensic Sci, 51, 1109-14. Derzeit wird ein Forschungsprojekt  am Institut für Rechtsmedizin der Universität Leipzig durchgeführt. Leif Woidtke forscht dort zu dem Thema: „Menschlicher Individualgeruch als forensisches Identifizierungsmerkmal“. Mit der Forschungsarbeit soll u. a. herausgefunden werden, wie lange die menschliche Geruchsspur mit Mantrailern verfolgbar ist. Insbesondere sollen die Ergebnisse auch der Überprüfung der Zuverlässigkeit des Mantrailings als forensisches Beweismittel dienen. Erste Erkenntnisse und wissenschaftliche Grundlagen zum Phänomen Mantrailing wurden in dem Buch " <a href="http://www.bergbaubuecher.de/werke/mantrailing-fakten-und-fiktionen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Mantrailing - Fakten und Fiktionen</a> " im Herbst 2016 veröffentlicht. <br />
<br />
Abzugrenzen davon ist der Begriff "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">mantracking</span>". Darunter ist am ehesten die Fährtenarbeit mit dem Hund unter Nutzung eines Geruchsgemisches des Individualgeruchs und des aufgrund von Bodenverletzungen entstehenden Geruchs zu verstehen. <br />
<br />
Vielfach wird für die zu legende Geruchsspur der Ausdruck <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Trail</span> verwendet. Eine Person wird beauftragt, eine bestimmte Strecke zu Fuß zurückzulegen und am Ende mehr oder weniger versteckt, auf das Suchteam zu warten. Die Person, welche diesen Trail legt bzw. der Helfer oder sprachlich weniger schön, das Opfer, das gefunden werden soll, wird auch als "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Runner</span>" bezeichnet. Dabei kommt dem Runner einer wichtige Aufgabe bei der Ausbildung zu. Er bestätigt in der Regel den Hund für seine richtige Suchleistung mittels Futter oder Streicheleinheiten und ist damit wesentlich am Ausbildungserfolg des Suchteams beteiligt. <br />
<br />
Bei der Ausbildung der Hunde zur Personensuche ist es erforderlich, dass diese lernen, eine bestimmte Person zu finden. Dabei wird dem Hund ein Gegenstand mit dem Geruch der zu suchenden Person zum riechen vorgehalten. Diesen nennt man <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geruchsartikel</span>. Als Geruchsartikel sind, je nach Ausbildungsstand des Hundes, alle vorstellbaren Dinge, wie z. B. Bekleidung, Zigarettenkippen aber auch Körperflüssigkeiten geeignet. Der Auswahl des Geruchsartikels kommt im Strafverfahren eine besondere Bedeutung zu. <br />
<br />
<br />
<br />
In der Ausbildung der Hunde werden verschiedene Szenarien abgebildet. So bezeichnet der Begriff "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Negativ</span>" die Anzeige des Hundes, dass er aktuell keinen mit dem Suchauftrag übereinstimmenden Geruch wahrnimmt. Ebenfalls wird darunter verstanden, dass der dem Hund vorgehaltene Geruchsartikel den Geruch einer Person enthält, welche sich nicht am Suchort befunden hat oder aber auch, dass sich überhaupt kein menschlicher Geruch an dem Gegenstand befindet.<br />
<br />
Nicht eindeutig verwendet wird der Begriff "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cartrail</span>". Während einerseits davon gesprochen wird, wenn die Spur der zu suchenden Person mittels eines Fahrzeuges gelegt wurde dabei aber ungehinderter Luftaustausch mit der Umgebung möglich war (Krad, Cabrio, geöffnete Fenster) spricht die engere Auslegung davon, dass die Spur der zu suchenden Person mittels eines Fahrzeuges gelegt wurde und <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">kein ungehinderter Luftaustausch mit der Umgebung möglich war</span> (Luftaustausch ausschließlich über die reguläre Belüftung/Klimaanlage des Fahrzeuges).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Je nach Ausbildungsmethode und Ausbilder finden sich verschiedene Begriffe die im Zusammenhang mit Mantrailing Anwendung finden. Folgende Begriffe werden oft verwendet.<br />
<br />
Der Begriff <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mantrailing</span> setzt sich aus den englischen Worten „man“ für „Mensch“ und „trailing“ für „eine Spur verfolgend“ zusammen und bezeichnet in der polizeilichen Fachsprache die individuelle Personensuche mit speziell ausgebildeten Hunden. Vor diesem Hintergrund ist auch die Wahl der Begrifflichkeiten Personensuchhund oder Personenspürhund anstelle der im Sachzusammenhang verwandten „anglizierten“ Begriffe <br />
„Mantrailing“ für die Tätigkeit der Suche, <br />
„Mantrailer“ für den eingesetzten Hund bzw. das eingesetzte Team Hundeführer/Hund <br />
zu betrachten. <br />
<br />
Dabei findet man den Begriff im Amerikanischen sowohl als "man trailing" als auch als "mantrailing".  Dabei wird das Mantrailing ganz klar einer bestimmten Sucharbeit mit dem Hund zugeordnet. Es bezeichnet die Suche nach einer Person anhand ihres Individualgeruchs. Der Hund verfolgt die individuelle Geruchsspur eines ganz bestimmten Menschen.<br />
<br />
In wissenschaftlichen Arbeiten ist der Begriff des Mantrailing nur sehr selten zu finden. Nach hiesigem Kenntnisstand existieren nur zwei Arbeiten im Sachzusammenhang. Zum einen HARVEY, L. M. &amp; HARVEY, J. W. 2003. Reliability of bloodhounds in criminal investigations. J Forensic Sci, 48, 6 und zum zweiten HARVEY, L. M., HARVEY, S. J., HOM, M., PERNA, A. &amp; SALIB, J. 2006. The use of bloodhounds in determining the impact of genetics and the environment on the expression of human odortype. J Forensic Sci, 51, 1109-14. Derzeit wird ein Forschungsprojekt  am Institut für Rechtsmedizin der Universität Leipzig durchgeführt. Leif Woidtke forscht dort zu dem Thema: „Menschlicher Individualgeruch als forensisches Identifizierungsmerkmal“. Mit der Forschungsarbeit soll u. a. herausgefunden werden, wie lange die menschliche Geruchsspur mit Mantrailern verfolgbar ist. Insbesondere sollen die Ergebnisse auch der Überprüfung der Zuverlässigkeit des Mantrailings als forensisches Beweismittel dienen. Erste Erkenntnisse und wissenschaftliche Grundlagen zum Phänomen Mantrailing wurden in dem Buch " <a href="http://www.bergbaubuecher.de/werke/mantrailing-fakten-und-fiktionen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Mantrailing - Fakten und Fiktionen</a> " im Herbst 2016 veröffentlicht. <br />
<br />
Abzugrenzen davon ist der Begriff "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">mantracking</span>". Darunter ist am ehesten die Fährtenarbeit mit dem Hund unter Nutzung eines Geruchsgemisches des Individualgeruchs und des aufgrund von Bodenverletzungen entstehenden Geruchs zu verstehen. <br />
<br />
Vielfach wird für die zu legende Geruchsspur der Ausdruck <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Trail</span> verwendet. Eine Person wird beauftragt, eine bestimmte Strecke zu Fuß zurückzulegen und am Ende mehr oder weniger versteckt, auf das Suchteam zu warten. Die Person, welche diesen Trail legt bzw. der Helfer oder sprachlich weniger schön, das Opfer, das gefunden werden soll, wird auch als "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Runner</span>" bezeichnet. Dabei kommt dem Runner einer wichtige Aufgabe bei der Ausbildung zu. Er bestätigt in der Regel den Hund für seine richtige Suchleistung mittels Futter oder Streicheleinheiten und ist damit wesentlich am Ausbildungserfolg des Suchteams beteiligt. <br />
<br />
Bei der Ausbildung der Hunde zur Personensuche ist es erforderlich, dass diese lernen, eine bestimmte Person zu finden. Dabei wird dem Hund ein Gegenstand mit dem Geruch der zu suchenden Person zum riechen vorgehalten. Diesen nennt man <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geruchsartikel</span>. Als Geruchsartikel sind, je nach Ausbildungsstand des Hundes, alle vorstellbaren Dinge, wie z. B. Bekleidung, Zigarettenkippen aber auch Körperflüssigkeiten geeignet. Der Auswahl des Geruchsartikels kommt im Strafverfahren eine besondere Bedeutung zu. <br />
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In der Ausbildung der Hunde werden verschiedene Szenarien abgebildet. So bezeichnet der Begriff "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Negativ</span>" die Anzeige des Hundes, dass er aktuell keinen mit dem Suchauftrag übereinstimmenden Geruch wahrnimmt. Ebenfalls wird darunter verstanden, dass der dem Hund vorgehaltene Geruchsartikel den Geruch einer Person enthält, welche sich nicht am Suchort befunden hat oder aber auch, dass sich überhaupt kein menschlicher Geruch an dem Gegenstand befindet.<br />
<br />
Nicht eindeutig verwendet wird der Begriff "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cartrail</span>". Während einerseits davon gesprochen wird, wenn die Spur der zu suchenden Person mittels eines Fahrzeuges gelegt wurde dabei aber ungehinderter Luftaustausch mit der Umgebung möglich war (Krad, Cabrio, geöffnete Fenster) spricht die engere Auslegung davon, dass die Spur der zu suchenden Person mittels eines Fahrzeuges gelegt wurde und <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">kein ungehinderter Luftaustausch mit der Umgebung möglich war</span> (Luftaustausch ausschließlich über die reguläre Belüftung/Klimaanlage des Fahrzeuges).]]></content:encoded>
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